2. März 2016

Pilgersaison

Pilgersaison

In den Monaten Juli und August sind die spanischen Ferien. Dann sind  viele Spanier unterwegs und viele Herbergen überlaufen. Es findet unterwegs ein regelrechter Wettlauf um die Betten statt. Besonders auf den letzten 100 km (Camino Francés ab Sarría)! Ab Sarría sieht es auf dem Camino in den Monaten Juli und August manchmal aus wie bei einem Volkswandertag aus.

In einer Statistik ist zu sehen, dass 2012 fast 40% aller Pilger (die meisten davon Spanier) in den Monaten Juli und August in Santiago angekommen sind. Der Weg und die Herbergen sind in diesen Monaten entsprechend voll. Es gibt aber in letzter Zeit einen Trend, dass viele Pilger die stark frequentierten Monate Juli und August meiden und auf die anderen Monate ausweichen. (Klammern entfernen) Außerdem sind in den Wintermonaten viele Herbergen geschlossen. Soweit Informationen dazu verfügbar waren, sind die saisonalen Öffnungszeiten der Herbergen in unserem Unterkunftsverzeichnis angegeben. Pilger, die vor dem 15. Juni und nach dem 15. September unterwegs sind, sollten sich vor dem Abmarsch vergewissern, ob die Herberge am Zielort (besonders in den kleineren Orten) tatsächlich geöffnet ist.

Winter- und Herbstpilger

Winterpilger Achtung! (streichen) Im Winter kann es in Spanien recht kalt und windig sein. Auch wenn im meinem (streichen) Unterkunftsverzeichnis angegeben ist, dass die Herberge ganzjährig geöffnet ist, öffenen besonders die Betreiber der kleinen Herbergen ihre Häuser im Winter manchmal nur je nach Auslastung und/oder Tageslaune. Auch wird jeder Herbergsbetreiber sich sehr genau (streichen) überlegen, ob er für die wenigen Pilger und damit die wenigen Einnahmen, seine Heizung anwirft. (Klammern streichen)

Im Herbst und Winter und im frühen Frühling können Sie bei den Gebirgspassagen (Pyrenäen — auf der „Route Napoleón“ der Lepoeder Pass mit 1.420 m bzw. auf der Route „Valcarlos“ dem Ibañeta Pass mit 1.060m, in den „Montes de Oca“ auf rund 1.000 m, auf der zwischen 800 m und 900 m gelegenen Hochebene „Meseta“ zwischen Burgos und León, dem Rabanal Pass mit ca. 1.500 m und dem O’Cebreiro auf rd. 1.300 m Klammer weg Probleme mit Schnee und Kälte und im Sommer mit Hitze bekommen! Von Saint-Jean-Pied-de-Port bis Santiago (SdC) braucht man je nach Kondition 5-6 Wochen. Wenn Sie also Mitte Mai in Saint-Jean-Pied-de-Port losgehen sind Sie Ende Juni in Santiago Also kurz vor dem „großen Run“!

Spanische Ferien

In den spanischen Ferien, von Juli bis August, sind ab León alle Refugios überlaufen. Viele Pilger beginnen ihre Pilgerschaft in den großen Städten Pamplona, Burgos oder León. Und das zumeist am Wochenende. Entsprechend voll sind dann die Herbergen in diesen Orten. Ein guter Ratschlag: planen Sie Ihre Etappen, zumindest in der Hauptpilgerzeit und an den Wochenenden, (Klammer streichen) so, dass Sie nicht in den großen Städten übernachten müssen. In Dörfern davor oder dahinter gibt es deutlich eher freie Betten!

Da man als Fußpilger nur die letzten 100 km (streichen = 4 – 5 Tage) auf dem Camino zurücklegen muss, um die Voraussetzungen für die Compostela zu erfüllen, gibt es sehr viele 100 km–Läufer, die nur das letzte Stück (auf dem Camino Francés also ab Sarría) laufen. In den Sommermonaten ist dieser Streckenabschnitt sehr überlaufen.